DEB-Pokal Finalturnier 2023 Tag 1: Memmingen und Ingolstadt ziehen ins Finale ein

deb150 1In den beiden Halbfinalspielen des Pokalturniers setzten sich der ECDC Memmingen Indians knapp gegen die Mad Dogs Mannheim, der ERC Ingolstadt gewann gegen die Eisbären Juniors Berlin.

Memmingen gewinnt enges Spiel

Mad Dogs Mannheim – ECDC Memmingen Indians 2:3 (2:2/0:1/0:0)

Mannheim ist mit 14 Feldspielerinnen in Füssen angereist, Memmingen mit 17. Im Tor begannen Jessica Ekrt (MDM) und Lilly Uhrmann (ECDC).

Das Spiel ging gleich gut los, Megan Forrest erzielte nach bereits acht Sekunden den schnellsten Treffer der Pokalgeschichte. Doch 29 Sekunden später stand es 1:1, Carina Strobel sorgte für den Ausgleich. Beide Teams griffen weiter an und so ging es hin und her. Nach sechs Minuten konnte Memmingen in Führung gehen, Alyssa Hulst traf nach einem Alleingang. Doch Mannheim kann schnell zum Ausgleich. Zwei Minuten später führte ein Konter zum 2:2 von Hanna Amort, die einen Querpass von Megan Forrest verwandelte. Nun standen die Abwehrreihen besser und es gab nicht mehr so viele Chancen. Tore fielen im 1. Drittel keine mehr, es blieb beim gerechten 2:2.

Im 2. Drittel ließen beide Teams kaum noch gute Chancen zu, die Abwehrreihen standen immer besser. Gefährlich wurde es meist nur durch Konter. Und wenn etwas auf die Tore kam, waren die Torhüterinnen zur Stelle. Während Mannheim ein ersten Powerplay nicht nutzen konnte, gingen die Indians mit ihrem ersten Powerplay in Führung. Mannheim konnte nicht richtig klären und das nutzte Theresa Knutson um zwei Minuten vor der Pause das 2:3 zu erzielen. Auf Grund der Spielanteile führten die Indians nach 40 Minuten nicht unverdient.

Auch im letzten Drittel gab es nicht viele Torchancen, denn es wurde weiter gut verteidigt. So blieb es trotz aller Bemühungen der Mad Dogs am Ende beim knappen 2:3 und Memmingen zieht als erstes Team ins Finale ein.

Schiedsrichter: T. Kalnik, F. Meineke - M. Bauer, N. Filips
Zuschauer: 171
Strafen: MDM 2 (0/2/0), ECDC 2 (0/2/0)
Tore:
1:0 (00:08) M. Forrest; 1:1 (00:37) C. Strobel (A. Hulst, A. Bartsch); 1:2 (05:17) A. Hulst (A. Bartsch); 2:2 (07:44) H. Amort (M. Forrest);
2:3 (37:41) T. Knutson (A. Lanzl) PP1;
Beste Spielerinnen:
MDM: Megan Forrest
ECDC: Carina Strobel

Ingolstadt gewinne im letzten Drittel

ERC Ingolstadt – Eisbären Juniors Berlin 4:0 (0:0/1:0/3:0)

Ingolstadt konnte mit 14 Feldspielerinnen ins Spiel gehen, bei den Juniors waren es nach 13, darunter war die nachgemeldete Co-Trainerin Kathrin Fring. Lisa Hemmerle (ERC) und Carmen Lasis (EJB) hüteten das Tor.

Ingolstadt erspielte sich zwar Vorteile, zu Chancen kamen sie aber nur selten. Die Juniors versuchten es aus der Abwehr heraus, viele Angriffe gab es aber zunächst nicht. So blieb es ein chancenarmes und torloses Drittel.

Bis zur 26. Minute lief das Spiel so weiter. Ingolstadt kam kaum durch, die Juniors verteidigten gut. Als die Eisbären zu mehr Angriffen kam, wurden sie ausgekontert. Celina Haider konnte nach 26 Minuten einen Konter mit einem Schuss ins lange Eck abschließen und den ersten Treffer des Spiels erzielen. Beide Teams kamen im Mittelabschnitt zu ersten Powerplays, es blieb aber nach 40 Minuten bei diesem einen Treffer.

Die Eisbären kamen im letzten Drittel früh zu einem Powerplay, dass beiden Teams gute Chancen einbrachte. Als beide Teams mit einer Spielerin weniger auskommen mussten, konnte Ingolstadt auf 2:0 erhöhen. Jessica Hammerl wurde von Jule Schiefer auf die Reise geschickt und sie verwandelte sicher. Nach 50 Minuten fiel die Entscheidung in diesem Spiel, denn wieder durch einen Konter konnte Celina Haider das 3:0 erzielen. Drei Minuten vor dem Ende war das Spiel endgültig entschieden, denn nach einer Druckphase konnte Celina Haider mit ihrem 3. Treffer in diesem Spiel das 4:0 erzielen. Es blieb bei diesem Ergebnis und so feierte Lisa Hemmerle neben dem Finaleinzug auch ein Shutout.

Von den Spielanteilen her ist es ein verdienter Sieg für Ingolstadt, die Eisbären haben aber gut gegengehalten und es dem Favoriten schwer gemacht.

Schiedsrichter: V. Grossmann, D. Spiegel - F. Meineke, M. Schneider
Zuschauer: 101
Strafen: ERCI 8 (0/4/4), EJB 4 (0/2/2)
Tore:
1:0 (25:33) C. Haider (F. Brendel);
2:0 (45:54) J. Hammerl (J. Schiefer); 3:0 (49:08) C. Haider (T. Wagner, J. Hammerl); 4:0 (56:48) C. Haider (J. Schiefer)
Beste Spielerinnen:
ERC: Celina Haider
EJB: Carmen Lasis

Damit kommt es am Sonntag um 11:00 Uhr zum kleinen Finale zwischen den Mad Dogs Mannheim und den Eisbären Juniors Berlin, um 14:30 Uhr folgt das Finale zwischen den ECDC Memmingen Indians und dem ERC Ingolstadt.

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