Die Eisbären Juniors Berlin haben das vierte Habfinalspiel gegen den Hokiklub Budapest mit 5:2 (0:1/3:0/2:1) gewonnen und sie spielen damit um die deutsche Meisterschaft.
Budapest musste gewinnen, dann würde es am kommenden Wochenende ein 5. Spiel geben. Die Juniors wären mit einem Erfolg Finalgegner von Titelverteidiger ECDC Memmingen Indians. Es konnte also wieder ein enges und spannendes Spiel erwartet werden, in dem beide Teams in unveränderter Aufstellung aufliefen. Im Tor starteten wieder Lilly-Ann Riesner bei den Eisbären und Zsofia Toth bei Budapest.
Nach ersten Angriffen der Eisbären kam Budapest zu einem ersten Powerplay und das brachte einige gute Schüsse. Auch die Eisbären kamen im 1. Drittel zu einem Powerplay und auch da gab es Chancen. Zwei Minuten vor der Pause kam Budapest zur Führung. Die Eisbären konnten sich nicht aus einer kleinen Druckphase befreien und das führte zum 0:1 durch Mira Seregely. Mit einem Powerplay der Eisbären und einer guten Chance für die Berlinerinnen endete der erste Abschnitt.
Budapest hatte im 2. Drittel zunächst Vorteile, was auch an zwei Powerplays lag. In der 26. Minute wurde es laut im Welli, denn die Eisbären kamen zum Ausgleich. Nach einem Konter konnte Budapests Torhüterin zunächst mehrfach retten, dann war der Puck doch noch im Tor und Siena Müller-Maldonado freute sich über einen Treffer. Und nach 30 Minuten führten die Eisbären plötzlich. Hanna Hoppe startete einen Alleingang und auch die Torhüterin konnte das 2:1 der Eisbären nicht verhindern. Budapest kämpfte weiter und auch die Eisbären versuchten immer wieder anzugreifen. Drei Minuten vor der Pause konnten die Eisbären nachlegen In Überzahl zog Tabes Botthof von der blauen Linie ab und Franziska Feldmeier fälschte den Puck unhaltbar zum 3:1 ab. 3:1 stand es am Vortag nach dem 2. Drittel auch schon…
21 Sekunden nach Drittelbeginn konnten die Eisbären auf 4:1 erhöhen, Ellen Laurence schloss einen Konter mit einem platzierten Schuss ins lange Eck ab. Doch 50 Sekunden später traf auch Budapest, Mira Seregely verkürzte auf 4:2. Da die Eisbären hinten gut standen, kam Budapest nur zu wenigen guten Chancen. Die Eisbären fuhren zwischendurch Konter und so mussten die Gäste hinten aufpassen. 182 Sekunden vor dem Ende zog der Hokiklub die Torhüterin, sie musste ja alles riskieren, um eine Chance auf ein 5. Spiel zu haben. Die Eisbären konnten sich aber immer wieder befreien und 36 Sekunden vor dem Ende schoss Mathilda Heine den Puck ins Leere Tor. Damit gewannen die Eisbären mit 5:2 und spielen nun um die Meisterschaft.
Sie haben sich dieses Finale verdient, es war eine starke Halbfinalserie und so spielen sie gegen den ECDC Memmingen Indians um die Meisterschaft. Die Termine folgen in Kürze.
Schiedsrichter: C. Butt, M. Metzkow – Ch. Diamantidis, P. Herman
Zuschauer: 213
Strafen: EJB 10 (2/6/2), HKB 8 (4/2/2)
Tore:
0:1 (17:37) M. Seregely (A. Huszak, U. Strandborg);
1:1 (25:30) S. Müller-Maldonado (F. Bergmann, T. Botthof); 2:1 (29:47) H. Hoppe (L. Böttcher, F: Feldmeier); 3:1 (36:51) F. Feldmeier (T. Botthof, C. Haider) PP1;
4:1 (40:21) E. Laurence (A: Gruß, H. Hoppe); 4:2 (41:11) M. Seregely (A. Huszak); 5:2 (59:24) M. Heine (C. Haider) ENG;
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