Eine Schwächephase im 2. Drittel kostete den Eisbären Juniors Berlin beim ersten Heimspiel der Saison gegen den Hokiklub Budapest den Sieg, die Gäste gewannen am Ende mit 2:4 (0:0/1:3/1:1).
Zum Saisonstart feierten beide zwei Siege, es kam also zu einem Spitzenspiel. Bei den Berlinerinnen fehlten Franziska Feldmeier, Iben Tillman und Sara Weichenhain, es blieben 18 Feldspielerinnen an, Budapest mit 16. Starttorhüterinnen waren bei den Berlinerinnen Jordyn Verbeek, bei Budapest Zsofia Toth.
Beide Abwehrreihen ließen im 1. Drittel nicht viel zu, die Eisbären konnten sich aber im Verlaufe des Drittels Vorteile verschaffen. Zwei Überzahlsituationen brachten den Eisbären zwar gute Chancen, nur der Treffer wollte nicht fallen und so stand es zur Pause 0:0.
Mit einem Powerplay von 87 Sekunden gingen die Juniors ins 2. Drittel und nach 31 Sekunden war dieses Powerplay beendet. Es gab viel Druck und Theresa Zielinski konnte den Puck im Tor unterbringen. Kurz nach diesem Treffer folgten einige Strafen und die Eisbären mussten länger in Unterzahl spielen. Budapest nutzte das, Shani Rossignol erzielte nach 26 Minuten per Nachschuss den Ausgleich. Wenig später mussten die Gastgeberinnen sogar mit zwei Spielerinnen weniger auskommen, sie überstanden diese Situation aber schadlos. Weniger Glück hatten die Eisbären in der 30. Minute, der Puck kam zur völlig freistehenden Luca Farago und diese hatte keine Mühe den Puck ins Tor zu schießen. Die Juniors brauchten etwas, dann waren sie wieder besser im Spiel. 24 Sekunden vor der Pause gab es den nächsten Rückschlag, Shani Rossignol traf zum 1:3.
Aufgeben kennen die Eisbären nicht und so versuchten sie im letzten Drittel alles, um das Spiel vor 336 Zuschauern noch zu drehen. Budapest stand aber weiter gut und den Rest erledigte die Torhüterin. Fünf Minuten vor dem Ende fiel die Vorentscheidung in diesem Spiel, Anna Kapocsi erhöhte auf 1:4. Die Eisbären zogen sehr früh die Torhüterin und eine Strafe brachte den Juniors das 2:4. Aimée Georgi sorgte mit ihrem ersten Bundesligator 169 Sekunden vor dem Ende für neue Hoffnung. Trotz weiterem Druck gelang es den Juniors nicht mehr das Ergebnis zu verbessern und so gewann Budapest am Ende mit 2:4.
Der Sieg der Gäste war am Ende verdient, vor allem der Mittelabschnitt verhinderte ein besseres Ergebnis. Am Sonntag treffen beide um 13:00 Uhr erneut aufeinander.
Schiedsrichter: M. Metzkow – M. Cepik, P. Hermann
Zuschauer: 336
Strafen: EJB 29 + Spieldauerdisziplinarstrafe H. Weichenhain (0/27/2), HKB 8 (4/2/2)
Tore:
1:0 (20:31) T. Zielinski, L. Schmidt) PP1; 1:1 (26:02) S. Rossignol (T. Radova, F. Meyer) PP1; 1:2 (29:26) L. Frago (R. Dabasi, S. Brooks); 1:3 (39:36) S. Rossignol (S. Brooks, R: Dabasi);
1:4 (54:48) A. Kapocsi (D. Gergely): 2:4 (57:11) A. Georgi (I. Manns) PP1 EA;
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