Das letzte Finalspiel der Blossom-ic DFEL, vier Spiele der 1. Frauenliga Nordost und die Finalspiele der EWHL gibt es diesmal als Zusammenfassung. Und in allen Ligen wurde der Meister ermittelt.
BLOSSOM-IC DEUTSCHE FRAUEN EISHOCKY BUNDESLIGA:
Memmingen verteidigt Titel
Die Finalserie der DFEL zwischen Titelverteidiger ECDC Memmingen Indians und dem Hokiklub Budapest ging in Memmingen weiter. 2025 Zuschauer sahen ein spannendes Finalspiel, in dem Antje Sabautzki die Indians nach 110 Sekunden in Führung brachte. Doch zunächst konnten Madeline Leidt (6.) und in Überzahl Une Strandborg (18.) das Spiel in Richtung Budapest drehen. Nach einem torlosem Mittelabschnitt konnte Theresa Knutson in der 45. Minute den Ausgleich erzielen und Nicola Hadraschek-Eisenschmid traf nach 55 Minuten in Überzahl zum 3:2. 64 Sekunden vor dem Ende war Nicola Hadraschek-Eisenschmid erneut zur Stelle, mit einem Empty Net Goal sorgte sie für den 4:2-Endstand (1:2/0:0/3:0) und damit für die Titelverteidigung.
Glückwunsch an die ECDC Memmingen Indians zu Titelverteidigung und an den Hokiklub Budapest sowie den Eisbären Juniors Berlin, die auf den Plätzen folgen.
Ausführliche Statistiken gibt es unter https://deb-online.live/liga/damen/bundesliga/. Unter RODI-DB findet ihr weitere Statistiken zu Spielerinnen aus dem Bereich Fraueneishockey. https://www.rodi-db.de/
1.FRAUENLIGA NORDOST:
Das gut gefüllte Wochenende der Liga startete am Samstag mit der Partie zwischen den ASV Penguins und den AEC Lady Rams und der ASV konnte sich mit 5:2 (1:0/2:1/2:1) durchsetzen. Die Spieldaten können hier leider nicht aufgerufen werden.
Ebenfalls am Samstag empfing FASS Berlin zum Spitzenspiel die Hamburg Crocodiles. Und durch einen 7:3-Efolg (1:0/2:0/4:3) konnte FASS vorzeitig die Titelverteidigung feiern. Vanessa Wartha-Gasde (6., 42. 45.) und Chiara Leonhardt (25., 39.) sorgten für die Entscheidung. Alexandra Stübner konnte für Hamburg das 5:1 erzielen, doch Lisa Idschok traf zwei Minuten später zum 6:1. Valerie Stammer (56.) und Zoe Bahnemann (57.) konnten für die Crocos noch zwei weitere Tore erzielen, dann sorgte Pauline Gruchot neun Sekunden späte für den Endstand. Die Berlinerinnen sind damit vorzeitig Meister und feiern damit die 3. Meisterschaft.
Sonntag folgten zwei weitere Spiele. Die ASV Penguins bekamen Besuch vom REV Bremerhaven. Gina Korch brachte den REV nach 16 Minuten in Überzahl in Führung. Im 2. Dritte konnten Sophie Sokour (27.) du Mieke Worgall (34.) die Partie drehen, doch bei doppelter Unterzahl erzielte Orsolya Nyikos 94 Sekunden den Ausgleich erzielen. Die Entscheidung fiel vier Minuten vor dem Ende, der 3. Unterzahltreffer des Spiels sorgte für das 3:2 für den ASV, Torschützin war Helen George. So gewann Atona am Ende mit 3:2 (0:1/2:1/1:0).
Und die AEC Lady Rams reisten zu FASS Berlin. Joanne Seifet (16.), Helena Barz (23.), Vanessa Wartha-Gasde (25.) und erneut Joanne Seifert (25.) konnten FASS mit 4:0 in Führung bringen, ehe Mareyke Faroß für Adendorf traf (29.). Vanessa Wartha-Gasde und Freia Rathsack konnten jeweils in Unterzahl das Ergebnis in der 39. Minute auf 6:1 erhöhen. Pia Richter konnte noch für den AEC das 6:2 erzielen (55.), dann sorgte Chiara Leonhardt vier Minuten vor dem Ende für den 7:2-Endstand (1:0/5:1/1:1) sorgen.
Mit gleich vier Spielen geht es am 22/23. März weiter. Ausführliche Statistiken gibt es unter https://deb-online.live/liga/lev/nev/nev-frauen/
EUROPEAN WOMEN`S HOCKEY LEAGUE (EWHL):
Die ebenfalls in Hin- und Rückspiel angesetzten Finalspiele fanden am Wochenende satt. Im kleinen Finale standen sich HK PSRZ Bratislava und EVB Eagles South Tyrol gegenüber. Im Hinspiel waren die Eagles das Heimteam und sie gewannen mit 2:0 (0:0/1:0/1:0). Gabrielle Durante bekam 38 Schüsse auf das Tor und sie wehrte alle ab.
Im Rückspiel gab es ebenfalls ein 2:0 (1:0/1:0/0:0) und so gab es eine Verlängerung. Diese ging an Bratislava, die damit die Serie um den 3. Platz gewannen.
Das Finale bestritten die SKN Sabres St. Pölten und Aisulu Almaty. Hier gab es nach 60 Minuten ein 1:1 (1;0/0:0/0:1) und da es in dieser Liga bei den Finalspielen keine Verlängerung und kein Penaltyschießen gibt, war für das Rückspiel alles offen.
Am Sonntag war Almaty Gastgeber und das Spiel endete ebenfalls 1:1 und in der Verlängerung konnte sich Almaty nach 75 Sekunden den Titel sichern. Die Partie endete also 2:1 (1:1/0:0/0:0/1:0).
Ausführliche Statistiken gibt es unter https://ewhl.hockey/
Alle Angaben sind ohne Gewähr.
erschienen bei Icehockeypage