Seiner Favoritenrolle gerecht wurden die Berlin Blues beim Auswärtsspiel gegen den OSC Berlin. Mit 4:8 (0:2/2:3/2:3) hieß es am Ende eines eigentlich guten Spiels, dass allerdings einen faden Beigeschmack hatte...
Der OSC stand vor einer schwierigen Aufgabe, denn bisher denn bisher läuft es bei den Blauen recht gut. Sie mussten allerdings über den Jahreswechsel einen Rückschlag hinnehmen, der eine Punkt, den die Blues bei den Wikingern geholt hat, wurde wegen des Einsatzes eines nicht spielberechtigten Akteure nachträglich aberkannt und das Spiel mit 5:0 für die Wikinger gewertet. Der OSC musste in diesem Spiel mit 12 Feldspielern auskommen, fünf mehr boten die Blues auf. Beim OSC begann im Tor Patrick Einsiedler, bei den Blues Patrick Arikan.
Die Partie verlief zunächst recht ausgeglichen, viele Chancen hatten beide Teams nicht. Ein Powerplay brachte den Blues fast ein Tor, der Pfosten verhinderte nach elf Minuten Torjubel. Den gab es dafür drei Minuten später, ein Hammer von Steven Haucke schlug im langen Eck ein und die Blues führten. Nun hatten die Gäste Vorteile und die führten 60 Sekunden vor der Pause zum 0:2 von Gino Kinder.
52 Sekunden nach Wiederbeginn konnten die Blues erneut jubeln, Steven Haucke traf nach schöner Vorarbeit zum 0:3. Der OSC versuchte weiter zum ersten Treffer zu kommen und nach 28 Minuten kamen sie zu einem doppelten Powerplay von 76 Sekunden. Hier fiel zwar kein Treffer, ers ging aber mit einem Mann mehr weiter und hier konnte Dominik Oblak nach 31 Minuten doch noch den Anschlusstreffer erzielen. 15 Sekunden später war der OSC wieder richtig im Spiel. Im Anschluss an das Tor gab es eine weitere Strafe gegen die Blues und hier verkürzte Normann Schumann auf 2:3. Eine Minute später kam die Antwort der Blues, Gino Kinder erhöhte auf 2:4. Und nach 34 Minuten hatten die Gäste wieder einen Vorsprung von drei Toren, Steven Haucke traf zum 2:5. Auch die Blues kamen in diesem Abschnitt zu einem längeren doppelten Powerplay, bis zur Pause blieb es aber beim 2:5.
Auch im Schlussabschnitt kamen die Blues zu einem doppelten Powerplay und als der OSC zu viert war, fälschte Douglas Benker einen Schuss von Kevin Faust nach 48 Minuten zum 2:6 ab. Leider gab es vier Minuten später die erste Matchstrafe der Saison, Marvin Melian vom OSC Berlin traf es. Und spätestens jetzt war die Partie entschieden, denn die Blues spielten fünf Minuten in Überzahl. Hier konnte Alexander Weise nach 66 Minuten das 2:7 erzielen und den Sack endgültig zu machen. Martin Breitkopf konnte für den OSC 43 Sekunden vor dem Ende noch auf 3:7 verkürzen, den letzten Treffer des Spiels erzielte 17 Sekunden später Andre Berger.
Der OSC hat sich gut verkauft, am Ende waren die Blues aber besser und vor allem auch effektiver. Und leider gab es wieder sehr viele Strafzeiten...
Schiedsrichter: B. Hecker - P.-K. Böttger, L. Salewski
Strafen: OSC 14 + Matchstrafe (2/8/29), Blues 32 (0/30/2)
Tore:
0:1 (13:39) S. Haucke (K. Faust, G. Kinder); 0:2 (19:00) G. Kinder;
0:3 (20:52) S. Haucke (F. Mattschull, G. Kinder); 1:3 (30:26) D. Oblak (M. Melian) PP1; 2:3 (30:41) N. Schumann (B. Schauer) PP1; 2:4 ( 31:37) G. Kinder (D. Benker, S. Haucke); 2:5 (33:58) S. Haucke (G. Kinder, F. Mattschull);
2:6 (47:03) D. Benker (K. Faust, R. Warttig) PP1; 2:7 (54:53) A. Weise (G. Kinder) PP1; 3:7 (57:17) M. Breitkopf; 4:7 (59:17) B. Schauer (M. Schmidt, Ch. Matiascheck); 4:8 (59:30) A. Berger (M. Lange);
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