In einem Spitzenspiel der Landesliga Berlin setzten sich die Wikinger vom BSchC gegen den SCC Berlin mit 7:2 (1:0/3:0/3:2) durch und verteidigen damit die Tabellenspitze.
Während die Wikinger schon so gut wie für die Meisterrunde planen können, rechnerisch fehlt noch ein Punkt, benötigt der SCC noch weitere Punkte, um einen Platz unter den besten sechs Teams zu erreichen.
Ein Sonderlob holten sich die Schiedsrichtevor dem Spiel ab, sie befreiten die Scheiben der Außenanlage von Feuchtigkeit, damit die Zuschauer eine bessere Sicht hatten.
14 Wikinger trafen auf 13 Zebras und es wurde gleich hin und her. Nach neun Minuten fiel der erste Treffer des Spiels, Joris Gabrisch traf nach einem Konter. Bis zur Pause hatten beide Teams ihre Chancen, nur Treffer wollten nicht mehr fallen.
Auch im 2. Drittel hatten beide Teams ihre Angriffe. Nach 25 Minuten wurde wieder gejubelt, in Unterzahl erkämpfte sich Joris Gabrisch den Puck und traf zum 2:0. Eine Minute später jubelten die Wikinger erneut, nach schöner Vorarbeit von Sergej Schnarr traf Sebastian Reinhardt zum 3:0. Es wurde nun etwas hektischer und es gab nach 32 Minuten für den Wikinger Milan Bajai eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Nach 35 Minuten konnte Nils Herrle mit einem Schuss unter die Latte auf 4:0 erhöhen und mit diesem Spielstand endete das Drittel.
Der SCC gab nicht auf und sie kamen auch noch heran. Ivan Patalaya traf nach 43 Minuten zum 4:1 und zwei Minuten später verkürzte Filip Cahoj auf 4:2. Die Wikinger schüttelten sich kurz, dann kam die Antwort. Nils Herrle traf in der 48 Minute zum 5:2 und Sebastian Reinhardt machte zwei Minuten später den Sack zu. Nils Herrle kam vier Minuten vor dem Ende sogar noch zu seinem dritten Treffer der Partie und es war auch der letzte Treffer des Spiels.
Es war ein gutes Spiel, nur einige Aktionen im 2. Drittel waren unnötig. Die Wikinger siegten am Ende verdient, sie waren effektiver und sie standen hinten besser. Dern Wikingern ist ein Platz unter den sechs besten Teams nicht mehr zu nehmen, der SCC muss noch ein wenig bangen.
Schiedsrichter: T. Meinschenk, F. Möller
Strafen: WIK 16 + Spieldauerdisziplinarstrafe M. Bajai (4/26/6), SCC 12 (2/6/4)
Tore:
1:0 (08:48) J. Gabrisch (M. Heinze);
2:0 (24:02) J. Gabrisch SH1; 3:0 (25:58) S. Reinhardt (S. Schnarr, M. Reinhardt); 4:0 (36:11) N. Herrle;
4:1 (42:24) I. Patayala (V. Sokolovskyi); 4:2 (44:19) F. Cahoj (W. Strachon) PP1; 5:2 (47:27) N. Herrle (S. Reinhardt); 6:2 (50:47) S. Reinhardt (P. Balko, M. Heinze); 7:2 (45:39) N. Herrle (P. Balko);
erschienen bei Icehockeypage








