Kantersieg gegen kurze Dresdner Bank

spielfeld150 fassMit einem 13:1 (6:0, 4:1, 3:0)-Sieg gegen den ESC Dresden feiert FASS Berlin den ersten zweistelligen Saisonsieg und untermauert den zweiten Tabellenplatz in der Regionalliga Ost. Damit richtet sich der Blick ab sofort auf das kommende Wochenende, wenn es in Schönheide zum Gipfeltreffen kommt.

Schon der Blick auf den Spielberichtsbogen verhieß für die Gäste aus der sächsischen Landeshauptstadt nichts Gutes, denn sie konnten nur 10+2 Akteure aufbieten, während FASS mit voller Kaderstärke (20+2) auflief. Auch Felix Braun und Felix Kübler, die das Abschlusstraining noch verpasst hatten, wurden rechtzeitig fit. Im Tor stand wieder Danny Bohn, der einige gute Chancen der Dresdner entschärfen sollte, aber insgesamt einen eher ruhigen Abend verbrachte.

Dresden stand zunächst sehr gut und spielte ökonomisch, so dass FASS nur langsam in Schwung kam. Es war der dritte Angriffsblock, der den Bann mit Toren durch Patrick Preiß (6.) und Nico Jentzsch (10.) brach. Danach kamen die Berliner ins Rollen und zogen durch Tore von Dennis Merk (11.) und Kapitän Tom Fiedler (17., erzielt von hinter der Grundlinie) weiter davon. Besonders bitter für die Gäste verliefen die letzten 15 Sekunden des ersten Drittels, als Patrick Czajka und Daniel Volynec das Ergebnis auf 6:0 schraubten.

rl 063Foto: FASS Berlin

FASS blieb im zweiten Abschnitt vor 150 Zuschauerinnen und Zuschauern auf dem Gaspedal, und Manfred Stula im Gästetor hatte viel Gelegenheit sich auszuzeichnen. Höhepunkte waren zwei Schüsse von Ludwig Wild, welche Felix Braun (21.) und Gregor Kubail (35.) unhaltbar für Stula halbhoch abfälschten. Außerdem trafen Dennis Merk (27.) und Nico Jentzsch (38.) für die Weddinger, während Maxim Rebizov einen Alleingang zum Ehrentreffer verwandelte.

Headcoach Christopher Scholz agierte fast durchgängig mit vier Blöcken, so dass FASS auch im Schlussdrittel läuferisch klar überlegen war. Allerdings ließen der Druck und die Konsequenz vor dem Tor nach. Die Eislöwen Juniors verteidigten geschickt und lösten sich immer wieder aus der Umklammerung. Gregor Kubail (42.), Patrick Czajka (45.) und Felix Kübler (58.) legten trotzdem noch zum 13:1 nach.

Die ersatzgeschwächten Dresdner waren diesmal kein Maßstab für den Tabellenzweiten. Dies wird am kommenden Samstag anders sein, wenn der souveräne Tabellenführer Schönheide die Berliner empfängt. Der heutige 17:2-Erfolg gegen die Eisbären Juniors belegt jedenfalls, dass sich die Wölfe ihrer Bestform nähern.

Statistik

FASS: Bohn (Hoffmann) – Pilz, Babinsky; Miethke, Wild; Preiß, Grunwald; Weihrauch, Neugebauer – Czajka, Fiedler, Merk; Volynec, Kubail, Braun; Jentzsch, Freunschlag, Kübler; Idschok, Hermann, Hendriks.
Tore:
1:0 (05:32) Preiß (Jentzsch, Grunwald), 2:0 (09:21) Jentzsch (Freunschlag), 3:0 (10:10) Merk (Czajka), 4:0 (16:10) Fiedler (Czajka), 5:0 (19:46) Czajka (Braun, Fiedler), 6:0 (19:54) Volynec (Kubail);
7:0 (21:00) Braun (Wild), 8:0 (26:42) Merk (Fiedler, Czajka), 8:1 (33:46) Rebizov, 9:1 (34:39) Kubail (Wild), 10:1 (37:37) Jentzsch (Preiß);
11:1 (41:04) Kubail (Merk, Czajka), 12:1 (44:04) Fiedler (Czajka), 13:1 (57:38) Kübler (Freunschlag, Grunwald).
Schiedsrichter: Schütz – Barz, Krüger.
Strafen: FASS 2, Dresden 2.
Zuschauer: 150.

Pressemitteilung FASS Berlin

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