Es gibt wieder eine traurige Nachricht, am Dienstag, dem 12. Mai 2026, ist Matthias Penk verstorben.
Matze, wie er überall genannt wurde, hat im Berliner Eishockey seine Spuren hinterlassen. Er spielte lange beim BFC Preussen Berlin, „verschwand“ aber nach Ende seiner aktiven Karriere für ein paar Jahre vom Eishockey. Dann legte er neben dem Eis richtig los. Zunächst war er bei FASS als Sprecher aktiv, legte nebenbei Musik auf und übernahm später auch Teile der Öffentlichkeitsarbeit. Und da ihm eine Mannschaft nicht reichte, unterstützte er verschiedene Teams. Es folgte ein Wechsel zum OSC Berlin, wo er zunächst nur bei den Frauen, später auch bei anderen Teams in gleicher Form tätig war, wie zuvor bei den Weddingern. Manche brauchten einige Zeit, bis sie mit ihm warm wurden, denn Matze wirkte oft wie ein Brummbär. Das lag aber vor allem daran, dass er immer konzentriert seine „Jobs“ erledigen wollte, Fehler konnte er überhaupt nicht leiden. Man konnte aber auch jederzeit mit ihm Spaß haben und wann immer Not am Mann war, konnte man sich auf ihn verlassen.
Gesundheitliche Probleme zwangen ihn in den letzten Jahren kürzer zu treten und so richtig auf die Beine kam er leider nicht mehr. Zuletzt ging es ihm wieder schlechter und so musste er wieder ins Krankenhaus, wo er am 12. Mai verstarb.
Matze hat viel für das Berliner Eishockey getan und so wird auch er fehlen. Danke für Deinen Einsatz, auch Du wirst unvergessen bleiben.
Sollte jemand einen letzten Gruß senden wollen, schickt diesen bitte an
Ein letzter Gruß:
Der FASS e.V. möchte sich auch rückblickend herzlich für seine Arbeit rund um das Berliner Eishockey bedanken und wir als Verein sowie ich selbst auch können auf viele Erlebnisse und Gespräche mit Matze zurück schauen. Ruhe in Frieden.
Lucien Aicher
1. Vorsitzender FASS Berlin
Wieder verliert die Berliner Eishockeyszene mit Matze, wie ihn eigentlich alle nur nannten, einen großen Unterstützer.
Ich habe Matze erst kennengelernt als er selbst kein aktiver Sportler mehr aber dennoch dem Eishockeysport sehr verbunden war. Oft eher im Hintergrund, aber dort unverzichtbar: als Stadionsprecher, als Punktrichter, als Verfasser zahlloser Spielberichte und nicht zuletzt als jemand, der an Spieltagen auch für das musikalische Pausenprogramm sorgte.
Viele haben von seinem Wissen profitiert. Ich selbst durfte von ihm lernen, ohne jegliche Vorerfahrung Spielprotokolle zu schreiben. Seine Worte werde ich nie vergessen: „Guck mir nicht zu, setz dich hin, nimm den Stift und mach.“
Das war typisch für ihn. Kein großes Reden sondern Vertrauen, fördern durch machen lassen und dabei immer einen wachen Blick auf das Spiel. Er rechnete die aktuelle Spielminute schneller im Kopf aus, als andere überhaupt ihre Umrechnungstabellen gefunden hatten. Für mich war das immer Ansporn. Auch deshalb hatte ich selbst nie eine solche Tabelle.
Mit seinem Engagement, seiner Schnelligkeit im Kopf und seiner direkten Art hat er viele geprägt und den Berliner Eishockeysport bereichert.
Ich werde ihn in dankbarer Erinnerung halten.
Nicole Böttcher (OSC Berlin)
Puhhh die letzten Worte, immer schwer. Ich schreib jetzt einfach frei von der Leber weg was mir zu dir einfällt.
F.A.S.S Berlin hatte mich und klein Placki damals nach der mächtigen Enttäuschung beim ECC (exorbitante nachträgliche Beitragserhöhung ohne Sonderkündigungsrecht) mit offenen Armen aufgenommen. Diese konnte ich mir als alleinerziehende nicht mehr leisten, wollte Placki aber die Möglichkeit Eishockey zu spielen nicht nehmen.
Erst war ich nur als Betreuerin mit am Start, da ich ja eh jedes Training in der Halle geblieben bin und einfach nur rumsitzen nicht mein Ding war.
Du warst damals derjenige, der mich ermutigt hatte den Lehrgang bei Möhring zu machen, damit ich den Verein noch mehr unterstützen und etwas zurückgeben konnte. Geplant war es eigentlich nach dem Lehrgang als Funktionär auf der der Strafbank auszuhelfen. Aber da wir beide recht schnell warm miteinander geworden sind, hast du mir vorgeschlagen als Zeitnehmerin zu fungieren, damit du dich mehr auf Musik und Sprechen konzentrieren konntest.
Früher hast du das alles zusammen oft ganz alleine gemeistert. Ich frag mich heute noch wie du diese drei Dinge ganz alleine zusammen schaffen konntest. -
Was haben wir zusammen geflucht, gefiebert und auch sooo oft gelacht über die ein oder anderen Schiri-Entscheidungen bei den Spielen. Diese Zeit werde ich immer in meiner Erinnerung und meinem Herzen behalten.
Ich verabschiede mich von dir mit einem lachenden und einem weinenden Auge, weil ich weiß, dass wir uns eines Tages wieder sehen werden. Du bist nur schon mal vorgegangen um es uns später leichter zu machen von dieser Welt Abschied zu nehmen. -
Ruhe in Frieden mein Grummel-Peter 🌈🕊️
Danke Matze
Biggi Dröscher
Danke Matze
Er war ein treuer Unterstützer im Berliner Eishockey ,Matze wirkte immer als Mr. "Brummbär" war er aber nicht !
Er hatte uns den OSC ständig bei den Spielen unterstützt, trotz sein Krankheit war er immer einsatzbereit und Helfend vor Ort.
Danke Matze wirst uns fehlen.
Fred Fleck
OSC Berlin
Heute fällt es schwer, die richtigen Worte zu finden.
Mit Matze verlieren wir nicht nur unseren Stadionsprecher, sondern einen Menschen, der ein wichtiger Teil unserer Mannschaft und unseres Vereins war.
Er hat unsere Spiele mit Leidenschaft begleitet, die Fans mitgerissen und selbst in stressigen Momenten immer für einen lockeren Spruch gesorgt.
Auf ihn war Verlass — im Orga-Team genauso wie rund um die Mannschaft.
Auch neben dem Eis war Matze jemand, der Stimmung gemacht, Menschen verbunden und unseren Verein geprägt hat.
Sein Platz wird leer bleiben.
Danke ich dir für alles, was du für uns getan hast.
Wir werden dich vermissen.
Mach’s gut, Matze. 🖤🏒
Ein stiller letzter Gruß
Nils Fleck Trainer OSC Berlin
Tschüss, lieber Matze,
Deinen letzten Wettkampf hast Du nun am 12.05.2026 nach langer schwerer Krankheit verloren.
Eishockey war Dein Leben – Du hast nach Deiner aktiven Laufbahn beim BFC Preussen Berlin aktiv als Sprecher bei FASS Berlin Deine Stimme bei Spielen erschallen lassen.
Anschließend bist Du erst zu den EISLADIES des OSC`S gekommen. Hier hast Du im Staff
viele sehr gute Ideen mit eingebracht. Natürlich war auch Deine Stimme bei jedem Spiel mit dabei.
Doch damit nicht genug – auch bei der Landesligamannschaft des OSC warst Du bei fast allen Spielen mit dabei.
Deine Meinung war immer gefragt und so ergaben sich immer wieder tolle Gespräche – „genau Dein Ding“.
Wir werden Dich vermissen – sei Dir unserem stetigen Andenken gewiss lieber Mathias Penk.
Vorstand OSC Berlin e.V.
Die Nachricht vom Tod von „Matze“ hat mich tief getroffen. Auch ich lernte ihn erst nach seiner aktiven Eishockeyzeit kennen.
Er war immer bereit zu helfen – ein kurzer Anruf genügte, und er war da. Kurz gesagt: Er war immer da, wenn ich ihn brauchte.
Ich bin dankbar, ihn kennengelernt zu haben.
Mach es gut Matze
Thomas Reinhardt
Die Nachricht von Matze hat mich jetzt total umgehauen. Von seiner Erkrankung hatte er mir damals mal erzählt, sich dann aber mehr und mehr zurückgezogen. Die Kinder sind ja irgendwie mit ihm groß geworden. Nicht zu vergessen, dass er mich vor einigen Jahren gemeinsam mit meiner Familie sehr nach einer OP unterstützt hat. Ich bin echt geschockt, und mir tut das so leid. Matze bleibt unvergessen.
Svenja Schlieske
Matze gehörte zu den Leuten, die mich damals angetrieben haben, mit einer eigenen Internetseite an den Start zu gehen und ihr müsst heute noch darunter leiden. Er hatte mich auch vorher unterstützt, zum Beispiel als Korrekturleser. Es hatte allerdings ein wenig gedauert, bis ich mit ihm warm wurde, denn er wirkte eben immer sehr konzentriert und brummte oft vor sich hin, was ihm bei mir und auch bei anderen den Spitznamen Brummbär einbrachte.
Im Laufe der Jahre hat sich eine Freundschaft zwischen uns entwickelt und so geht wieder einer meiner engsten Freunde.
Danke für alles und irgendwann sehen wir uns weiter
Bis denni
Noppe